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Start des Stadt-Umland-Wettbewerbs

20.01.2015

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Ausschreibung Stadt-Umland-Wettbewerb Bbg
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Stadt-Umland-Wettbewerb startet – Brandenburg stellt 213 Mio. Euro für Stadt-Umland-Zusammenarbeit bereit

siehe auch: http://stadt-umland-wettbewerb.brandenburg.de/cms/detail.php/bb1.c.386898.de
Pressemitteilung des MIL vom 14.01.2015

Infrastrukturministerin Kathrin Schneider hat den Stadt-Umland-Wettbewerb für das Land Brandenburg gestartet. Alle Kommunen haben jetzt die Möglichkeit sich mit ihren Ideen zu bewerben. Ziel ist es, arbeitsfähige Kooperationen zwischen Städten und ihrem Umland zu bilden, die Kräfte zu bündeln und zukunftsfähige Projekte zu entwickeln. Dazu legen die teilnehmenden Orte entsprechende Entwicklungsstrategien sowie Angaben zu deren Umsetzung vor. Die Konzepte werden von einer Jury bewertet. Insgesamt stehen 213 Mio. EUR aus den drei EU-Fonds Europäischer Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), dem Europäischen Sozialfonds (ESF) und dem Europäischen Fonds für ländliche Entwicklung (ELER)  zur Verfügung.

„Gesucht sind Entwicklungskonzepte für Projekte, die gemeinsame Lösungen für eine bedarfsgerechte Mobilität, eine stabile Wirtschaftsentwicklung oder für mehr Umweltschutz in Stadt und Land bieten. Das können Vorhaben sein, die den Bürgerinnen und Bürgern Verbesserungen im öffentlichen Personennahverkehr oder in der Gesundheitsversorgung bieten. Denkbar sind aber auch Projekte für eine attraktivere Gestaltung des Lebensumfeldes in den Regionen. Städte und die sie umgebenden Gemeinden haben jetzt die Möglichkeit Kooperationsprojekte für die Themenfelder Infrastruktur und Umwelt, Energie und Mobilität sowie Wirtschaft und Tourismus zu benennen. Der Wettbewerb trägt dazu bei, die Eigenverantwortung und die Zusammenarbeit von Städten und Gemeinden im gesamten Land zu stärken, “ sagte Infrastrukturministerin Kathrin Schneider heute [am 14.01.2015].

Der regionalen und interkommunalen Kooperation kommt eine wachsende Bedeutung für die erfolgreiche Landesentwicklung und die Sicherung der Daseinsvorsorge zu. Städte und ihre Umlandgemeinden müssen in gemeinsamer Verantwortung Angebote und Projekte planen und untereinander abstimmen. Es ist das Ziel der Landesregierung Stadt-Umland-Kooperationen mit Hilfe der EU-Fonds zu unterstützen und weiterzuentwickeln.

Am Wettbewerb teilnehmen können die als Ober- oder Mittelzentrum festgelegten Orte, die mit einer oder mehreren Kommunen in ihrem jeweiligen Verflechtungsbereich (Mittelbereiche) eine Kooperation gebildet haben. Die gemeinsame Strategie kann bis zum 31. Oktober 2015  eingereicht werden. Im Rahmen eines Schnellläuferverfahrens besteht außerdem die Möglichkeit, Wettbewerbsbeiträge bereits zum 15. Juni 2015 abzugeben.

Die eingereichten Wettbewerbsbeiträge werden zunächst fachlich geprüft. Auf dieser Grundlage  entscheidet eine Jury, aus den fachlich beteiligten Ministerien  für Infrastruktur Wirtschaft und Landwirtschaft, welche Wettbewerbsbeiträge den Zuschlag bekommen.  Auch wenn mit 213 Mio. € viel Geld zur Verfügung steht, werden nicht alle eingereichten Beiträge bedient werden können.

Darüber hinaus plant das MIL Informationsworkshops zum Stadt-Umland-Wettbewerb. Folgende Termine wurden genannt:

  • am 19.02.2015 in Potsdam
  • am 26.02.2015 in Eberswalde
  • am 12.03.2015 in Cottbus

Weitere Informationen und die Ausschreibungsunterlagen können unter  www.mil.brandenburg.de und www.stadt-umland-wettbewerb.brandenburg.de abgerufen werden.

Kontakt

slapa & die raumplaner gmbh
Alt-Moabit 62
10555 Berlin
Fon. 030 375 927 21
Fax. 030 375 927 22
Mail. suw@die-raumplaner.de

in Zusammenarbeit mit:
Deutscher Verband für Wohnungswesen, Städtebau und Raumordnung e.V.
Littenstrasse 10
10179 Berlin

Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung (MIL)
Referat 21
Hennig-von-Tresckow-Straße 2-8
14467 Potsdam

Hintergrund

Mit der Förderperiode 2014-2020 verstärkt die Europäische Union ihre Bemühungen, die integrierte Entwicklung von Regionen, Städten und ländlichen Räumen zu fördern. Ziel ist es, eine nachhaltige Entwicklung und Wachstum zu ermöglichen. Mit dem „Gemeinsamen Strategischen Rahmen“ (GSR) wurde durch die Europäische Kommission erstmals eine umfassende Investitionsstrategie für die Kohäsionspolitik festgelegt. Damit wurde auch die Grundlage für eine Koordinierung zwischen den Europäischen Struktur- und Investitionsfonds (ESI) geschaffen. Zur harmonischen Entwicklung der EU und zum Abbau von regionalen Unterschieden wird eine besser abgestimmte und effizientere Inanspruchnahme der drei Fonds EFRE, ELER und ESF ermöglicht.