COVID-19

Die wichtigsten Informationen und News für Unternehmen

Hier finden Sie alle wichtigen Informationen über Hilfsangebote des Bundes und des Landes Brandenburg für alle Unternehmen, Selbstständigen und freiberuflich arbeitende Personen.*

*Alle Angaben ohne Gewähr auf Vollständigkeit und Richtigkeit. Bitte nehmen Sie bei Bedarf eine entsprechende Rechtsberatung, Steuerberatung oder Unterstützung Ihrer Branchenvertretung in Anspruch.

Aktuelle Corona-Updates

Fernseh-Sondertarif der GEMA zur Aufstellung von Großbildschirmen für die Fußball-EM 2021

Die Bundesvereinigung der Musikveranstalter (BVMV) des Deutschen Städtetages informiert darüber, dass die GEMA Gastronomen, Hoteliers und sonstigen…

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Kulanzregelung für Corona-Gutschriften der GEMA bei behördlich angeordneten Schließungen wird zum 31. Mai 2021 beendet

Die vertraglich vereinbarte Lizenzierung für Dauernutzungen werden aufgrund der steigenden Öffnungsmöglichkeiten zum 01. Juni 2021 wieder regulär…

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Härtefallhilfen in Brandenburg

Die Härtefallhilfen sind eine spezielle Unterstützung für Unternehmen, die infolge der Corona-Pandemie in Not geraten sind und bei denen die…

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Hotlines und allgemeine Anlaufstellen

Unterstützung für Unternehmen und Selbständige

Überbrückungshilfe III Plus & Neustarthilfe Plus

Überbrückungshilfe III Plus

Unternehmen können ab sofort über die Plattform www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de Anträge auf Überbrückungshilfe III Plus für den Förderzeitraum Juli bis September (aufgrund von Verlängerung in bestimmten Fällen bis Dezember) 2021 stellen.

  • Die Anträge sind über prüfende Dritte zu stellen
  • Bei Erstantragsstellung Abschlagszahlungen von 50% beantragter Förderung (max. 100.000 Euro p. Monat bzw. insg. 600.000 Euro)
  • Erweiterter Förderzeitraum vom 1. Oktober bis zum 31. Dezember 2021
  • Antragsberechtigt sind Unternehmen mit bis zu 750 Mio. Euro Jahresumsatz in 2020, die bis zum 31. Oktober 2020 gegründet wurden
  • Umsatzhöchstgrenze entfällt bei von Schließungsanordnungen betroffene Unternehmen, sowie für die Pyrotechnikbranche, den Großhandel und die Reisebranche
  • Voraussetzung: Corona- Umsatzeinbruch von mindestens 30 Prozent (Juli bis Dezember 2021), für den der Fixkostenzuschuss beantragt wird
  • Die Restart-Prämie entfällt, für Oktober bis Dezember 2021 kann nur noch die Personalkostenpauschale (20% der erstattungsfähigen Fixkosten) beantragt werden.
  • Der Eigenkapitalzuschuss zur Substanzstärkung stark betroffener Unternehmen hingegen besteht bis Dezember 2021.
  • Unternehmen, die im Juni 2021 für die Überbrückungshilfe III antragsberechtigt waren und von Hochwasser oder Starkregen betroffen waren, können die Überbrückungshilfe III Plus auch beantragen.
  • Antragsfrist: 31. Dezember 2021

Weitere Infos

Neustarthilfe Plus

  • ermöglicht einen Zuschuss unabhängig von den Fixkosten

  • Förderzeitraum: 01. Juli bis 31. Dezember 2021 in zwei Phasen: Juli bis September und Oktober bis Dezember (jeweils drei- statt sechsmonatiger Referenzumsatz) 

  • Antragsberechtigt sind Soloselbstständige, Kapitalgesellschaften, Genossenschaften und Sonderfälle, wie kurz befristete Beschäftigte in den Darstellenden Künsten und unständig Beschäftigte. 

  • Vorschusserhöhung auf bis zu 4500 Euro (bei Mehr-Personen-Kapitalgesellschaften bis zu 18.000 Euro)

  • Antragsfrist endet am 31. Dezember 2021

Weitere Infos

Ausbildungsprämie und Ausbildungsprämie plus

Die Ausbildungsprämie richtet sich an kleine und mittlere Unternehmen (KMU), die von der Corona-Krise direkt betroffen sind. Zum Beispiel durch

  • Zahlung von Kurzarbeitergeld 
  • Umsatzrückgang 
  • Antragsfrist: Antrag spätestens drei Monate nach Abschluss der Probezeit des Arbeitsverhältnisses 
  • Für Ausbildungsverhältnisse, die zwischen dem 24. Juni 2020 bis 31. Mai 2021 begonnen haben:
    Ausbildungsprämie: 2.000 Euro pro Ausbildungsvertrag
    Ausbildungsprämie plus: 3.000 Euro
    Förderberechtigt: Betriebe mit bis zu 249 Beschäftigten
  • Für Ausbildungsverhältnisse, die zwischen dem 01. Juni 2021 bis 15. Februar 2022 begonnen haben:
    Ausbildungsprämie: 4.000 Euro pro Ausbildungsvertrag
    Ausbildungsprämie plus: 6.000 Euro
    Förderberechtigt: Betriebe mit bis zu 499 Beschäftigten

 Ziele:

  • die Anzahl von Ausbildungsplätzen in einem Betrieb erhalten (Ausbildungsprämie)
  • zusätzliche Ausbildungsplätze schaffen (Ausbildungsprämie plus)
  • die Fortsetzung der Ausbildung im Betrieb oder im Rahmen einer Auftrags- oder Verbundausbildung zu unterstützen (Zuschuss zur Vermeidung von Kurzarbeit)
  • die Übernahme von Auszubildenden fördern (Übernahmeprämie)

 

Kurzarbeitergeld

Informationen für Unternehmen zum Kurzarbeitergeld gibt es auf dieser Seite der Bundesagentur für Arbeit

Hier kann der Antrag gestellt werden: https://www.arbeitsagentur.de/unternehmen/finanziell/kurzarbeitergeld-anzeige-antrag-berechnung

 

Konjunkturprogramm

Das Konjunkturprogramm der Bundesregierung bietet umfangreiche Hilfen, um Unternehmen bei ihrem Weg aus der Krise zu unterstützen.

  • Überbrückungshilfen: Durchhalten bei hohen coronabedingten Umsatzausfällen
  • Erweiterung des steuerlichen Verlustrücktrags: liquide bleiben trotz ausbleibender Umsätze
  • Zuschuss zur Senkung der EEG-Umlage: bezahlbare Energiewende für alle
  • Stabilisierung der Sozialversicherungsbeiträge: keine steigenden Personalkosten 
  • Verbesserte Abschreibungsmöglichkeiten
  • Fälligkeit der Einfuhrumsatzsteuer verschieben
  • Modernisierung des Körperschaftsteuerrechts
  • Vereinfachtes Kurzarbeitergeld
  • Förderung von KMU zur Ausbildungsplatz Sicherung
  • Hilfe bei Insolvenz: erleichterter Neustart
  • Kreditsonderprogramm: gemeinnützige Organisationen bleiben handlungsfähig

KfW-Schnellkredite

Ziel des KfW-Schnellkredits 2020 ist die Förderung unternehmerischer Tätigkeit. 

Kredithöhe und Auszahlung: 

  • Maximal 675.000 Euro pro Unternehmensgruppe bis einschließlich 10 Beschäftigte beim antragstellenden Unternehmen.
  • Maximal 1.125.000 Euro pro Unternehmensgruppe mit mehr als 10 bis einschließlich 50 Beschäftigten beim antragstellenden Unternehmen.
  • Maximal 1.800.000 Euro pro Unternehmensgruppe mit mehr als 50 Beschäftigten beim antragstellenden Unternehmen.

Antragsfrist: 31.12.2021

 

Steuerliche Hilfsmaßnahmen

  • Bereits geleistete Steuervorauszahlungen können teilweise zurückerstattet werden.
  • Die Höhe von Steuervorauszahlungen kann angepasst werden.
  • Umsatzsteuer auf Speisen in der Gastronomie kann gesenkt werden. 
  • Steuerfreistellung von Aufstockung des Kurzarbeitergeldes ist möglich. 
  • Finanzbehörden gewähren Stundungen von Steuerschulden.
  • Auf Vollstreckungsmaßnahmen werden verzichtet.

Mehr Informationen hier

Vereinfachter Zugang zur Grundsicherung

  • Die Vermögensprüfung wird wesentlich vereinfacht
  • Aufwendungen für Unterkunft und Heizung werden in tatsächlicher Höhe anerkannt (für den Zeitraum ab Antragsstellung). Damit ist der Verbleib in der Wohnung erst einmal gesichert.
  • Die Selbständigkeit muss wie bisher beim Bezug von Leistungen nicht aufgegeben werden.
  • Um den Kinderzuschlag zu erhalten, werden nicht mehr Einkommensnachweise der letzten sechs Monate vor Antragstellung herangezogen, sondern der Nachweis des aktuellen Einkommens im letzten Monat vor Antragstellung. Damit erhalten auch diejenigen den Kinderzuschlag, die einen plötzlichen Einkommensverlust erlitten haben.

Weitere Informationen hier

Finanzielle Hilfen für Selbstständige bei der Kinderbetreuung

Es gibt ingesamt zwei verschiedene Anspruchsgrundlagen für erwerbstätige Eltern:

 

Kinderkrankengeld (§ 45 SGB V)
  • kann auch beantragt werden, wenn das Kind pandemiebedingt zu Hause betreut werden muss 
  • beschränkt auf gesetzlich Versicherte mit Krankengeldanspruch 
  • Voraussetzungen: Kind hat das 12. Lebensjahr nicht vollendet (Ausnahmeregelungen bei Kindern mit Behinderung o. Ä.), es gibt keine alternative Betreuungsmöglichkeit durch eine andere im Haushalt lebende Personen
  • auch bei einer Home-Office-Tätigkeit gilt ein Anspruch auf Entschädigung 
  • Umfang: für jedes Kind 30 Arbeitstage (60 für Alleinerziehende), bei mehreren Kindern maximal 65 Tage (130 für Alleinerziehende). Die Höhe der Entschädigung beträgt 90% des Nettoeinkommens, in 2021 maximal 113 € pro Tag.

 

Verdienstausfallentschädigung wegen Kinderbetreuung (§ 56 Abs. 1a Infektionsschutzgesetz, IfSG)
  • gilt für alle erwerbstätigen Eltern (entsprechend auch für Selbstständige mit gesetzlich Versicherung, aber ohne Krankengeldanspruch, sowie privat Versicherte)
  • Voraussetzungen: Kind hat das 12. Lebensjahr nicht vollendet (Ausnahmeregelungen bei Kindern mit Behinderung o. Ä.), erwerbstätiger Elternteil muss das Kind selbst betreuen und dadurch einen Verdienstausfall erleiden und es gibt keine alternative Betreuungsmöglichkeit 
  • auch bei einer Home-Office-Tätigkeit gilt ein Anspruch auf Entschädigung 
  • Umfang: pro Erwerbstätigem maximal zehn Wochen 

Außerdem wurde der Anspruch für ein weiteres Jahr verlängert, denn bei vielen Eltern war die maximale Unterstützungsdauer von 10 Wochen bereits aufgebraucht.

Anträge können nur rückwirkend gestellt werden.

Wichtige Hinweise

Zum Antrag

Unterstützung für spezifische Branchen

Kunst und Kultur / Eventbranche

  • Mikrostipendien III - Das Corona-Programm Mikrostipendien III ist abgeschlossen. Die Verwendungsbestätigung ist bis zum 28.02.2022 einzureichen
  • Hilfsprogramm NEUSTART KULTUR - das Konjunkturpaket für den Kultur- und Medienbereich. Im Fokus stehen dabei vor allem Kultureinrichtungen, die überwiegend privat finanziert werden. Dazu gehören Museen, Theater, Musikclubs und Festivals, Literaturhäuser, soziokulturelle Zentren und Kinos.
  • GEMA Regelungen- Informationen für Musiknutzer
  • Sonderfonds des Bundes für Kulturveranstaltungen:
    Förderfähig: 
    ausschließlich Kulurveranstaltungen die in Deutschland stattfinden und Eintrittskarten verkaufen
    Beantragung von Fördergeldern nur durch Veranstalter der Kulturveranstaltung
    Registrierung im vorraus notwendig!

    Wirtschaftlichkeitshilfe: 
    - Startete am 01. Juni und unterstützt Veranstaltungen mit bis zu 500 Teilnehmer (seit August 2.000 Teilnehmer). 
    - Bei pandemiebedingter Verringerung der Einnahmen um  min. 20% werden die Einnahmen der ersten 1.000 Tickets verdoppelt (in Ausnahmen verdreifacht) bis hin zur Kostendeckung der Veranstaltung

    Ausfallabsicherung:
    - Planungssicherheit für große Kulturveranstaltungen (bis 2.000 Teilnehmern)  ab 01. September 2021
    - max. 90% Kostenübernahmecoronabedingter Absagen, Verschiebungen oder Teilabsagen und insgesamt bis zu max. 8 Mio. Euro pro Veranstaltung

Handel- und Lieferbeziehungen

Bundeskontaktstelle zur Sicherstellung in den Lieferketten Die Kontaktstelle dient als zentrale Anlaufstelle der Bundesregierung für Unternehmen, die Probleme in ihren Lieferketten haben, sei es auf europäischer Ebene oder global.

Unternehmen können sich bei Problemen im Zusammenhang mit internationalen Lieferketten an die E-Mail: kontaktstelle-lieferketten(at)bmwi.bund.de wenden.

Start-ups

KfW-Corona-Hilfe: Beteiligungsfinanzierung für Start-ups und kleine Unternehmen

Gefördert aus Mitteln des Bundes und des Landes Brandenburg im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe: „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur” – GRW Infrastruktur