COVID-19

Die wichtigsten Informationen und News für Unternehmen

Hier finden Sie alle wichtigen Informationen über Hilfsangebote des Bundes und des Landes Brandenburg für alle Unternehmen, Selbstständigen und freiberuflich arbeitende Personen.*

*Alle Angaben ohne Gewähr auf Vollständigkeit und Richtigkeit. Bitte nehmen Sie bei Bedarf eine entsprechende Rechtsberatung, Steuerberatung oder Unterstützung Ihrer Branchenvertretung in Anspruch.

Aktuelle Corona-Updates

UPDATE Infektionsschutzgesetz: Finanzielle Hilfen für Selbstständige bei der Kinderbetreuung

Durch eine Neuerung im IfSG zum 31.03.2021 haben Selbstständige künftig auch Anspruch auf eine Entschädigung bei einer Home-Office Tätigkeit, wenn sie…

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Mikrostipendien für Kulturschaffende

Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur unterstützt Künstler*innen mit Mikrostipendien. 4 Millionen Euro sind zur Unterstützung…

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Verlängerung der Überbrückungshilfe bis 2021

Das Bundeswirtschaftsministerium (BMWI) sowie das Bundesfinanzministerium (BMF) haben sich darauf verständigt, die bisherige Überbrückungshilfe II…

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Hotlines und allgemeine Anlaufstellen

Unterstützung für Unternehmen und Selbständige

Überbrückungshilfe III Plus & Neustarthilfe Plus

Überbrückungshilfe III Plus

Unternehmen können ab sofort über die Plattform www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de Anträge auf Überbrückungshilfe III Plus für den Förderzeitraum Juli bis September (aufgrund von Verlängerung in bestimmten Fällen bis Dezember) 2021 stellen.

  • Die Anträge sind über prüfende Dritte zu stellen
  • Unternehmen mit Corona- Umsatzeinbruch von mindestens 30 Prozent sind antragsberechtigt.
  • Die bewährten Förderbedingungen werden in der Überbrückungshilfe III Plus beibehalten
  • Die Restart-Prämie, mit der Unternehmen einen höheren Zuschuss zu den Personalkosten erhalten können läuft planmäßig im September 2021 aus.
  • Der Eigenkapitalzuschuss zur Substanzstärkung stark betroffener Unternehmen hingegen besteht bis Dezember 2021.
  • Antragsfrist endet am 31. Oktober 2021.

Weitere Infos

Neustarthilfe Plus

  • Die Neustarthilfe Plus verlängert sich ebenfalls.

  • ermöglicht einen Zuschuss unabhängig von den Fixkosten

  • Soloselbstständige mit eingeschränktem Umsatz augrund von Corona können weitere 4500 Euro Unterstützung von Oktober bis Dezember 2021 erhalten.

  • Die Antragsfrist endet am 31. Oktober 2021.

Weitere Infos

Überbrückungshilfe III

Kurzüberblick: Die außerordentliche Wirtschaftshilfe (November- und Dezemberhilfe) wird nicht verlängert und endet am 31. September 2021. Dafür wird die Überbrückungshilfe III ausgeweitet und steht auch Unternehmen (insbesondere der Einzelhandel), Soloselbstständigen und Freiberuflern, die direkt oder indirekt von den Schließungen seit dem 16. Dezember 2020 betroffen sind, zur Verfügung.

  • Antrags- und förderberechtigt sind Unternehmen, die in mindestens drei Monaten einen Umsatzeinbruch von mindestens 50 Prozent seit November 2020 erlitten haben.
  • Änderungsantrag für alte Anträge möglich (bis zum Gründungsdatum 31. Oktober 2020 sind auch junge Unternehmen antragsberechtigt).
  • Bei einem Umsatzeinbruch von mindestens 70 Prozent: Erstattung von 100 Prozent der Fixkosten.
  • Die Antragstellung erfolgt weiterhin über die bundesweit einheitlich digitale Plattform www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de.
  • Zur Überbrückungshilfe III gehört auch eine Neustarthilfe für Soloselbständige (bis Ende September verlängert). Diese können eine einmalige Betriebskostenpauschale („Neustarthilfe“) ansetzen. Die Neustarthilfe ermöglicht Zuschüsse unabhängig von Fixkosten. Von Januar bis Juni lagen die Zuschüsse bei 1.250 Euro, von Juli bis September sind es 1.500 Euro im Monat. 
  • Nachträgliches Wahlrecht zwischen Neustarthilfe und Überbrückungshilfe III 
  • Anträge auf November- und Dezemberhilfenkönnen zugunsten der Überbrückungshilfe III wieder zurückgenommen werden
  • Mehr Fixkosten erstattungsfähig: z.B. auch bauliche Modernisierungs-, Renovierungs- oder Umbaumaßnahmen zur Umsetzung von Hygienekonzepten (auch rückwirkend bis März 2020); Investitionen in Digitalisierung (z.B. Aufbau eines Onlineshops, Eintrittskosten bei großen Plattformen) --> Welche Kosten erstattet werden, ist in einem festen Musterkatalog aufgelistet 
  • Antrag kann nur durch Steuerberater, steuerberatenden Rechtsanwalt, Wirtschaftsprüfer oder vereidigten Buchprüfer gestellt werden
  • Härtefallfonds für Unternehmen, welche bislang keine Antragsberechtigung bei den Programmen hatten, oder durch bestimmte Fallkonstellationen abgelehnt wurden
  • Voraussichtliche Abmilderung der Härten die vom 1. März 2020 bis 30. Juni entstanden oder entstehen. Die Erstattung orientiert sich an der Überbrückungshilfe III. Der Höchstbeitrag liegt bei 100.000 Euro
  • Zuschüsse für Fixkosten mit Voraussetzung eines Rückganges des Umsatzes im Vergleich zum Vergleichsmonat im Laufe des Jahres 2019 um mehr als 30 Prozent (weitere Zuschläge bei höheren Umsatzeinbrüchen)
  • Verhinderung von Insolvenzen durch Ersetzen der Anwalts- und Gerichtskosten bis zu 20.000 Euro im Monat, welche für insolvenzabwendende Restrukturierung von Unternehmen, denen Zahlungsunfähigkeit droht, aufgebracht werden.
  • Unternehmen, welche Schadensausgleich der ausgeweiteten Überbrückungshilfe III erhalten, dürfen keine Dividenden und Gewinne ausschütten. Gleiches gilt für die Zahlung von Boni, als auch den Rückkauf von Aktien.

 

Sonderregelungen

  • für Einzelhandel: Warenwertabschreibung Ware bis zu 100 Prozent als Fixkosten (Förderzeitraum November 2020 bis Juni 2021). Sonderabschreibungsmöglichkeit für Saisonware und verderbliche Ware wurde auf Großhändler und Hersteller erweitert.
  • für Reisebranche: Provisionen sowie Erstattung von externen Ausfall- und Vorbereitungskosten sowie eine Personalkostenpauschale von 50 Prozent für bestimmte Reisen
  • Kultur- und Veranstaltungsbranche: Erstattung von Ausfall- und Vorbereitungskosten

Ausbildungsprämie und Ausbildungsprämie plus

Die Ausbildungsprämie richtet sich an kleine und mittlere Unternehmen (KMU), die von der Corona-Krise direkt betroffen sind. Zum Beispiel durch

  • Zahlung von Kurzarbeitergeld 
  • Umsatzrückgang 

 Ziele:

  • die Anzahl von Ausbildungsplätzen in einem Betrieb erhalten (Ausbildungsprämie)
  • zusätzliche Ausbildungsplätze schaffen (Ausbildungsprämie plus)
  • die Fortsetzung der Ausbildung im Betrieb oder im Rahmen einer Auftrags- oder Verbundausbildung zu unterstützen (Zuschuss zur Vermeidung von Kurzarbeit)
  • die Übernahme von Auszubildenden fördern (Übernahmeprämie)

 

Kurzarbeitergeld

Kurzarbeitergeld kann rückwirkend seit dem 1. März 2020 einfacher und zu verbesserten Bedingungen in Anspruch genommen werden. Informationen für Unternehmen zum Kurzarbeitergeld gibt es auf dieser Seite der Bundesagentur für Arbeit

Hier kann der Antrag gestellt werden: https://www.arbeitsagentur.de/unternehmen/finanziell/kurzarbeitergeld-anzeige-antrag-berechnung

 

Konjunkturprogramm

Das Konjunkturprogramm der Bundesregierung bietet umfangreiche Hilfen, um Unternehmen bei ihrem Weg aus der Krise zu unterstützen.

  • Überbrückungshilfen: Durchhalten bei hohen coronabedingten Umsatzausfällen
  • Erweiterung des steuerlichen Verlustrücktrags: liquide bleiben trotz ausbleibender Umsätze
  • Zuschuss zur Senkung der EEG-Umlage: bezahlbare Energiewende für alle
  • Stabilisierung der Sozialversicherungsbeiträge: keine steigenden Personalkosten 
  • Verbesserte Abschreibungsmöglichkeiten
  • Fälligkeit der Einfuhrumsatzsteuer verschieben
  • Modernisierung des Körperschaftsteuerrechts
  • Vereinfachtes Kurzarbeitergeld
  • Förderung von KMU zur Ausbildungsplatz Sicherung
  • Hilfe bei Insolvenz: erleichterter Neustart
  • Hilfsprogramm NEUSTART KULTUR 
  • Kreditsonderprogramm: gemeinnützige Organisationen bleiben handlungsfähig

KfW-Schnellkredite

Ziel des KfW-Schnellkredits 2020 ist es, mittelständische Unternehmen durch KfW-Darlehen bis zu einem Höchstbetrag von 800.000 Euro und mit 100 Prozent Haftungsfreistellung mit einer raschen Liquiditätshilfe zu unterstützen.

Antragsfrist: 31.12.2021

 

Steuerliche Hilfsmaßnahmen

  • Bereits geleistete Steuervorauszahlungen können teilweise zurückerstattet werden.
  • Die Höhe von Steuervorauszahlungen kann angepasst werden.
  • Finanzbehörden gewähren Stundungen von Steuerschulden.
  • Auf Vollstreckungsmaßnahmen werden verzichtet.

Mehr Informationen hier

Vereinfachter Zugang zur Grundsicherung

  • Die Vermögensprüfung wird wesentlich vereinfacht
  • Aufwendungen für Unterkunft und Heizung werden in tatsächlicher Höhe anerkannt (für den Zeitraum ab Antragsstellung). Damit ist der Verbleib in der Wohnung erst einmal gesichert.
  • Die Selbständigkeit muss wie bisher beim Bezug von Leistungen nicht aufgegeben werden.
  • Um den Kinderzuschlag zu erhalten, werden nicht mehr Einkommensnachweise der letzten sechs Monate vor Antragstellung herangezogen, sondern der Nachweis des aktuellen Einkommens im letzten Monat vor Antragstellung. Damit erhalten auch diejenigen den Kinderzuschlag, die einen plötzlichen Einkommensverlust erlitten haben.

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Finanzielle Hilfen für Selbstständige bei der Kinderbetreuung

Es gibt ingesamt zwei verschiedene Anspruchsgrundlagen für erwerbstätige Eltern:

 

Kinderkrankengeld (§ 45 SGB V)
  • kann auch beantragt werden, wenn das Kind pandemiebedingt zu Hause betreut werden muss 
  • beschränkt auf gesetzlich Versicherte mit Krankengeldanspruch 
  • Voraussetzungen: Kind hat das 12. Lebensjahr nicht vollendet (Ausnahmeregelungen bei Kindern mit Behinderung o. Ä.), es gibt keine alternative Betreuungsmöglichkeit durch eine andere im Haushalt lebende Persone
  • auch bei einer Home-Office-Tätigkeit gilt ein Anspruch auf Entschädigung 
  • Umfang: für jedes Kind 30 Arbeitstage (60 für Alleinerziehende), bei mehreren Kindern maximal 65 Tage (130 für Alleinerziehende). Die Höhe der Entschädigung beträgt 90% des Nettoeinkommens, in 2021 maximal 113 € pro Tag.

 

Verdienstausfallentschädigung wegen Kinderbetreuung (§ 56 Abs. 1a Infektionsschutzgesetz, IfSG)
  • gilt für alle erwerbstätigen Eltern (entsprechend auch für Selbstständige mit gesetzlich Versicherung, aber ohne Krankengeldanspruch, sowie privat Versicherte)
  • Voraussetzungen: Kind hat das 12. Lebensjahr nicht vollendet (Ausnahmeregelungen bei Kindern mit Behinderung o. Ä.), erwerbstätiger Elternteil muss das Kind selbst betreuen und dadurch einen Verdienstausfall erleiden und es gibt keine alternative Betreuungsmöglichkeit 
  • auch bei einer Home-Office-Tätigkeit gilt ein Anspruch auf Entschädigung 
  • Umfang: pro Erwerbstätigem maximal zehn Wochen (alleinerziehende Personen für maximal 20 Wochen)

Außerdem wurde der Anspruch für ein weiteres Jahr verlängert, denn bei vielen Eltern war die maximale Unterstützungsdauer von 10 Wochen bereits aufgebraucht.

Anträge können nur rückwirkend gestellt werden.

Wichtige Hinweise

Zum Antrag

Unterstützung für spezifische Branchen

Kunst und Kultur / Eventbranche

  • Mikrostipendien III - Das Corona-Programm Mikrostipendien III ist abgeschlossen. Die Verwendungsbestätigung ist bis zum 28.02.2022 einzureichen
  • Hilfsprogramm NEUSTART KULTUR - das Konjunkturpaket für den Kultur- und Medienbereich. Im Fokus stehen dabei vor allem Kultureinrichtungen, die überwiegend privat finanziert werden. Dazu gehören Museen, Theater, Musikclubs und Festivals, Literaturhäuser, soziokulturelle Zentren und Kinos.
  • GEMA Regelungen- Informationen für Musiknutzer
  • Neustarthilfe (bis zu 7.500€) kann auch für die „kurz befristet Beschäftigten in den Darstellenden Künsten“ für den sechsmonatigen Zeitraum Januar bis Juni 2021 beantragt werden.
  • Sonderfonds des Bundes für Kulturveranstaltungen:
    Förderfähig: 
    ausschließlich Kulurveranstaltungen die in Deutschland stattfinden und Eintrittskarten verkaufen
    Beantragung von Fördergeldern nur durch Veranstalter der Kulturveranstaltung
    Registrierung im vorraus notwendig!

    Wirtschaftlichkeitshilfe: 
    - Startete am 01. Juni und unterstützt Veranstaltungen mit bis zu 500 Teilnehmer (ab August 2.000 Teilnehmer). 
    - Einnahmen der ersten 1.000 Tickets werden verdoppelt (in Ausnahmen verdreifacht) bis hin zur Kostendeckung der Veranstaltung

    Ausfallabsicherung:
    - Planungssicherheit für große Kulturveranstaltungen (bis 2.000 Teilnehmern)  ab 01. September 2021
    - 80 % Kostenübernahmecoronabedingter Absagen, Verschiebungen oder Teilabsagen

Handel- und Lieferbeziehungen

Bundeskontaktstelle zur Sicherstellung in den Lieferketten Die Kontaktstelle dient als zentrale Anlaufstelle der Bundesregierung für Unternehmen, die Probleme in ihren Lieferketten haben, sei es auf europäischer Ebene oder global.

Unternehmen können sich bei Problemen im Zusammenhang mit internationalen Lieferketten an die E-Mail: kontaktstelle-lieferketten(at)bmwi.bund.de wenden.

Start-ups

KfW-Corona-Hilfe: Beteiligungsfinanzierung für Start-ups und kleine Unternehmen

Corona-Zuschuss für Tierheime und ähnliche Einrichtungen

Antragsberechtigt sind alle in Deutschland tätigen privatrechtlich organisierten Träger von Tierheimen und ähnlichen Einrichtungen. Durch Corona bedingte Mindereinnahmen und Mehrausgaben im maßgeblichen Zeitraum vom 1. April 2020 bis zum 31. März 2021 sollen abgeschwächt werden.

  • Die Antragstellung erfolgt elektronisch via https://ptoutline.eu/app/tierheime.
  • Die Frist für die Einreichung des Antrags mit den erforderlichen beizufügenden Nachweisen endet am 31. August 2021.

Weitere Informationen

Gefördert aus Mitteln des Bundes und des Landes Brandenburg im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe: „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur” – GRW Infrastruktur